Geschichte
Im Jahr 836 wird in Stavoren ein Kloster vom Priester Odulphus (±775-±865) gegründet. Er weiht die Abtei der Muttergottes. Im Jahr 1132 wird dieses Kloster den Benediktinern übergeben. In der Lieve-Vrouwe-Abdij steht eine alte Marienstatue und viele Pilger kommen, um zu dieser Statue zu beten. Maria ist dort in friesischer Tracht und sogar mit einer friesischen Haube gekleidet. Die Marienstatue wird auch die Friese Lieve Vrouw genannt. Im Jahr 1495 ziehen die Benediktinermönche von Stavoren nach Hemelum. Dieses Dorf liegt am Rande der friesischen Landschaft oder Gaue Siebenwolden. Die Marienstatue zieht mit und erhält einen zentralen Platz im Kloster. Es wird erzählt, dass die Statue danach nach Bolsward ging. Eine später durchgeführte Untersuchung zeigt jedoch, dass dies nicht stimmt. Im Jahr 1270 kommen die Franziskaner von Hemelum nach Bolsward und gründen dort ein Kloster. Auch hier steht eine Marienstatue. Dieses Kloster erhält ebenfalls viele Besucher, die die Statue begrüßen wollen. Bolsward liegt zentraler als Hemelum und dadurch wächst dieser Ort als Zentrum in der Region. In Bolsward nimmt das Interesse der Pilger an der Marienstatue zu. Der Ehrentitel Friese Lieve Vrouw wird von der Marienstatue in Hemelum auf die Statue in Bolsward übertragen und dies unter Einbeziehung des Zusatzes “Siebenwolden”.
Im 14. Jahrhundert wurde dem Bildnis Unserer Lieben Frau von Siebenburgen der Titel Unserer Lieben Frau von Friesland verliehen. Die Betonung der friesischen Identität hat hierzu beigetragen. In Bolsward ist die erste Kapelle für Maria von Siebenburgen eine Holzkiste an einer Mauer. Später wurde über einem der Grachten eine überdachte Kapelle gebaut und darin die Statue aufgestellt. Diese Kapelle wurde zuerst aus Holz und Jahre später aus Stein gefertigt.

Die Marienstatue hat einen byzantinischen Ursprung. Die Darstellung ist “Sedes Sapientiae” oder “Sitz der Weisheit”. Die byzantinische Kunst hat eine solche Darstellung von Maria im Nahen Osten oft gezeigt, und das schon im 5. Jahrhundert. Maria hält ein goldenes Zepter in der Hand. Der kleine Jesus sitzt auf ihrem linken Knie. Er hat einenmaketitle Weltenball im rechten Hand. Goldene Krönchen schmücken die Köpfe von Maria und Jesus. Die Statue ruht auf einem silbernen Thron, der auf einem silbernen Sockel steht. Die Statue ist ungefähr 55 Zentimeter hoch und 24 Zentimeter breit. Das Kunstwerk ist aus schwerer Eiche gefertigt. Einst war die Statue bemalt, wurde aber später blank gemacht. Die Darstellung wurde im deutschen Westfalen gefertigt und stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Im Jahr 1515 entging das Marienbild auf wundersame Weise der Zerstörung. Eine Armee von sächsischen Söldnern, die Schwarze Hoffnung, überfielen Bolsward. Die Stadt wurde geplündert, niedergebrannt und zerstört. Die Kapelle Unserer Lieben Frau von Siebenwald wurde in Brand gesetzt. Die Kapelle des Marienbildes steht auf einer Brücke über einen Graben. Die besondere Statue fiel in den Graben und wurde später aufrecht schwimmend im Graben wiedergefunden. Nach der Katastrophe wurde eine neue Kapelle für das Marienbild gebaut. Diese wurde die Kapelle der Wunder.
Door de Reformatie wordt ook Bolsward getroffen door de vernielingen van de Beeldenstorm. In 1580 dringen protestantse soldaten de stad binnen en zij vernielen beelden van heiligen. De beeltenis van Onze-Lieve-Vrouw van Sevenwouden willen de indringers op de brandstapel gooien, maar het Mariabeeld vinden zij niet. Het beeld wordt vermist! Iets later wordt het beeld van Maria door een schipper in de stadsgracht gevonden. Vervolgens wordt het bekende beeld in veiligheid gebracht, omdat de protestantse overheersers de katholieke godsdienst verbieden en beelden vernietigen. In 1776 vertrekken de paters uit Bolsward en komt de katholieke kerk onder het gezag van seculieren; niet-geestelijken. Uit veiligheidsoverwegingen wordt het beeld ondergebracht bij de Minderbroeders.
Aan Maria van Sevenwouden worden wonderbaarlijke genezingen toegeschreven. Deze wonderen staan genoteerd in het Mirakelboek. Waarschijnlijk stamt het originele exemplaar uit de 16e eeuw. In dit boek staan wonderlijke gebedsverhoringen opgetekend, die in enkele eeuwen hebben plaatsgevonden. Het oudst bekende wonder dateert van 15 mei 1515. Voor de in het Mirakelboek opgenomen wonderbare genezingen hebben artsen en specialisten geen verklaringen. Het zijn gebeurtenissen, die aan goddelijke machten worden toegeschreven. Het exemplaar van het Mirakelboek dat in Bolsward aanwezig is, dateert uit 1890. Het is een kopie, want het is overgeschreven van een manuscript uit 1653 van Hans Hansens Bruinsma (1586-1667). De wonderverhalen uit het Mirakelboek zijn vanuit overtuiging opgetekend. De mirakels doen zich onder meer voor bij een barensnood, dood, breuk, verdrinking en een dreigende scheepsramp. In het begin van de 20e eeuw leeft de Mariadevotie op en in 1926 doen zich opnieuw wonderen voor. De vele wonderen hebben de aantrekkingskracht van het beeld te Bolsward enorm versterkt.

Am 15. August 1944 predigt Pastor Mamertus Staal (1892-1969) in der St.-Franziskus-Kirche in Bolsward, um zu einer Kapelle für das Marienbild zu gelangen, falls die Stadt von großen Kriegsgewalt verschont bleibt. Später stellt sich heraus, dass dies finanziell nicht machbar ist. Seit der Reformation wurde im Jahr 1945 zum ersten Mal wieder ein Umzug außerhalb der Kirche abgehalten. Es ist Pastor Mamertus Staal, der dies initiiert hat.
Seit 1934 steht Maria von Sevenwouden in der St.-Franziskuskirche. Die Statue steht in einer Nische, hinten im Gotteshaus. 1970 wurde aus der Nische eine Kapelle gemacht, die 1997 gründlich renoviert wurde. Maria hat einen Ehrenplatz in der Kirche bekommen.
Im Jahr 1990 wurde eine Kopie der Marienstatue vom bulgarischen Bildhauer Wladimir Zlatkov (1947) angefertigt. In diesem Jahr wurde die Nachbildung Papst Johannes Paul II. in Rom überreicht. Der Papst übergab die Marienstatue an die Leitung des Willibrordzentrums in Rom. Dadurch gelangte die Statue der Maria von Sevenwouden im Jahr 1992 in die Kirche St. Michael und St. Magnus, auch bekannt als die Friesenkirche, die sich in der Nähe des Petersplatzes befindet.
Das 500-jährige Jubiläum von Maria von Sevenwouden wurde 2015 mit großem Interesse gefeiert.
Im Jahr 2017 erhob Papst Franziskus die St. Franziskus Kirche zur Basilika.
Wallfahrtsort
Die St.-Franziskus-Basilika in Bolsward empfängt jährlich viele Besucher. Die Menschen kommen oft, um das wundertätige Bildnis Unserer Lieben Frau von Siebenwalden zu begrüßen und dort zu beten.

Durch Gebete und die Anrufung Unserer Lieben Frau von Sevenwouden sind Dutzende von Wundern vollbracht worden. Diese wundersamen Ereignisse sind im Wunderbuch festgehalten.
Das bekannte Bild steht in einer Kapelle, hinten in der Basilika. Ein Eisengitter schützt das Gnadenbild von Unserer Lieben Frau und ihrem Kindlein.
Der jährliche Festtag von Maria von Siebenwurten fällt auf den Sonntag zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.
In Bolsward wird an besonderen Tagen ein Lied über unsere Liebe Frau von Siebenhainen gesungen. Der Titel des Marienliedes lautet “Sei uns nah”. Im Jahr 1945 wurde das Lied von Schwester Martina (Bertha Ida) van der Meer (1906-2001) geschrieben. Die erste Strophe lautet:
“Sei uns nahe, o liebe Frau
Der Friese Sevenwouden.
Sie suchen wir mit Friesischer Treue,
Wir wollen Uns vor Ihnen behalten.
Unser Gottesverlangen treibt uns an.
’Darum gehen wir zu Ihnen.
Denn wie Sie finden,
Findet Gott, Dein Kind,
In dir, o liebe Frau.”
ERHÄLTLICHKEIT
Bolsward liegt im Norden von den Niederlanden; in der Provinz Friesland.
Die St. Franziskusbasilika liegt im Zentrum der Stadt am Groten Dijlakker 7 und in diesem Gotteshaus steht die Statue Unserer Lieben Frau von Siebenburgen.
Auf www.franciscusbasiliek.nl sind aktuelle Informationen zu finden.
ERLEBNIS
Ich besuche Friesland, um Marienkapellen und katholische Kirchen zu besuchen. Ganz oben auf meiner Liste steht Bolsward mit der St.-Franziskus-Basilika, um dort zu unserer Lieben Frau von Sevenwouden zu gehen.
Ich betrete die imposante Basilika und sofort geht es hinten in der Kirche zur Marienkapelle. Hier stehe ich in dem eindrucksvollen Raum der Basilika mit vor mir das bekannte Bildnis Unserer Lieben Frau von Siebenwelden. Ich blicke auf das Bildnis von Maria mit Kind. Hier sitzt die friesische Liebe Frau. Dieses wundertätige Bildnis stammt aus dem 13. Jahrhundert! Welche bewegte Geschichte hat dieses Antlitz!

Wenn ich eine Weile vor dem Gnadenbild zu Maria gebetet habe, kommen mir Gedanken über die Erlebnisse der Heiligen Jungfrau in Bolsward. Ich empfinde es als ein Vorrecht, hier bei Unserer Lieben Frau von Siebenwalden stehen zu dürfen.

Einige Kerzen lasse ich Licht geben. Es brennen sehr viele Kerzen bei Unserer Lieben Frau von Siebenbürgen. Meistens ist dies als Dank an Maria. Denn immer noch verrichtet Unserer Lieben Frau hier Wunder. Das Erhalten eines besonders guten Gefühls überkommt mich in dieser Basilika. Wie froh bin ich hier sein zu dürfen.
Bei dem Wunderbild kommen jeden Tag Menschen, um zu Maria zu beten. Auch werden Gefühle der Besucher mit Maria geteilt, wie ich jetzt.
UMGEBUNG
Von Bolsward sind es 11 km nach Südosten, um die schöne Stadt Sneek zu besuchen, mit unter anderem der Sint-Martinuskerk.
SNEEK – SINT-MARTINUSKERK
In het Friese Sneek staat de katholieke Sint-Martinuskerk. Diese Kreuzkirche, die der Heiligen Martinus von Tours geweiht ist, zeigt schöne Bilder von Maria.

Der Architekt Pierre Cuypers (1827-1921) hat das dreischiffige Gebäude entworfen. Die Kirche wurde 1872 gebaut. Die große Orgel ist aus dem Jahr 1891 und der Hersteller ist Michaël Maarschalkerweerd (1838-1915). 1997 wurde die Kirchenorgel restauriert.

Die Kirche hat verschiedene, große Buntglasfenster und diese wurden vom Glasmalereiworkshop F. Nicolas en Zonen angefertigt.
Das Kirchengebäude ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und befindet sich an der Singel 62.

Veröffentlicht: 6. Dezember 2020
Zuletzt geändert: 22. Februar 2024
~~~

