Geschichte
Im Jahr 1630 kommen 5 Schwestern der Unbeschuhten Karmelitinnen aus dem niederländischen ‘s-Hertogenbosch nach Köln. Sie fliehen aus den Niederlanden vor der zunehmenden Herrschaft der Protestanten, die ihnen immer mehr Einschränkungen auferlegt. Die Schwestern beziehen den zuvor von Protestanten bewohnten Neuenahrer Hof. Dieser befindet sich an der Stelle, wo die Kupfergasse, Langgasse und Schwalbengasse zusammentreffen. Anschließend machen sie daraus ein Kloster. Auf Wunsch von Johann Jakob Wissius (1619-1688), Ratsherr und späterer Bürgermeister (1682-1685), errichten die Karmelitinnen die Loretokapelle.
Das Gnadenbild ist aus dunklem Lindenholz geschnitzt, der Schöpfer ist unbekannt und steht seit 1675 in der Kapelle.
Die Lorettokapelle wurde 1673-1675 nach dem Vorbild des “Heiligen Hauses” (Santa Casa) im italienischen Loreto erbaut. Sie wurde am 8. September 1675 (Fest Mariä Geburt) von Paul von Aussem (1616-1679), Weihbischof und Generalvikar des Erzbistums Köln, geweiht. Über der Lorettokapelle wurde die barocke Marienkirche erbaut, deren Weihe im Jahr 1715 durch Joseph Clemens von Bayern (1671-1723), Erzbischof und Kurfürst von Köln (1688-1723), erfolgte.
Im Jahr 1801 wird das Kloster geschlossen und die Schwestern vertrieben durch die politische Säkularisation. Im Jahr 1803 findet eine Neuordnung der Pfarreien in Köln statt und die Pfarrei St. Mariä in der Kupfergasse wird errichtet, unter dem Patronat von St. Mariä Himmelfahrt (Heilige Maria Himmelfahrt).
Im Jahr 1828 übernehmen die Celliten, Mitglieder des weiblichen Zweigs der Celler Brüder (Alexianer), das geschlossene Kloster.
Im Jahr 1925 wird das Gnadenbild von Karl Joseph Schulte (1871-1941), Kardinal und Erzbischof von Köln (1920-1941), gekrönt. Dies geschieht im Auftrag von Pius XI., Papst von 1922 bis 1939, geboren als Ambrogio Damiano Achille Ratti (1857-1939). Unsere Liebe Frau hat hier zwei goldene Kronen, nämlich diese von 1925 und eine barocke Krone aus dem Jahr 2003.
Während der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 wird Köln heftig bombardiert, diese Nacht erhält den Namen “1000-Bomber-Angriff”. Unzählige Gebäude werden zerstört, darunter auch die Kapelle, das Kloster und der dazugehörige Anbau. Gerade noch rechtzeitig wird das Gnadenbild von Schwester Marzella Schui aus dem angrenzenden Mutterhaus der Celliten gerettet. Ein neues Bombardement findet am 29. Juni 1943 statt und dann stürzt die Kirche ein. 1947 beginnt der Wiederaufbau der Kirche, vorübergehend gibt es eine Notkirche. 1948 kehrt die Schwarze Madonna in die dann größtenteils wiederhergestellte Kapelle zurück. Das silberne Marienbild von Franz Xaver Hellner (1819-1901) wird beim Bombardement schwer beschädigt und später von Goldschmiedemeister Peter Bolt (1938-2020) restauriert. 1952 ist die Kirche wieder in Gebrauch. 1967 ist der offizielle Abschluss der Wiederaufbauarbeiten.
In der Kirche hängt eine russische Marienikone, die im Jahr 2002 von Joachim Meisner (1933-2017), Kardinal seit 1983 und Erzbischof von Köln (1989-2014), gespendet wurde.
Im Jahr 2003 erhält das Gnadenbild eine goldene Krone als Geschenk, die mit Edelsteinen besetzt ist. Im Jahr 2008 wird das Innere der Kapelle renoviert.
Wallfahrtsort
Der mariologische Ort heißt “St. Maria in der Kupfergasse”. Dies ist das Zentrum der Marienverehrung in der Innenstadt.
Den Wallfahrtsort mit dem fast vollständig ummauerten Vorplatz betreten, ist am geöffneten Torbogen entlang gegangen, der vom Kunstschmied Heinrich Mähler (1908–1963) geschaffen wurde.
Beim Betreten der Wallfahrtskapelle gibt es eine Wand mit der Möglichkeit, Kerzen anzuzünden. Hier brennen Dutzende von Lichtern, die von Besuchern angezündet wurden, die von ihrem eigenen oder dem Leid anderer einer Krankheit wissen, Trost bei Maria suchen oder der Gottesmutter danken.
Ein Gemälde mit Maria und Kind, tanzenden Putten und musizierenden Engeln zeigt eine freudige Darstellung von Wohlbehagen. Zwei Engel krönen die Jungfrau Maria.
Das Gnadenbild der Schwarzen Madonna steht in der Kirche und hat einen Platz in der Lorettokapelle. Das Bild ist ungefähr 140 cm hoch. Auf dem linken Arm trägt Maria ihr Kind mit kleiner Weltkugel und in der rechten Hand hält Sie ein Zepter. Der Kopf Marias ist von einem Strahlenkranz mit 12 Sternen umgeben und strahlt Würde aus. Sie schaut den Besucher an. Das Gnadenbild steht auf einem 16. Jahrhundert portugiesischen Barockaltar, unter einem Baldachin. Links und rechts von der Gottesmutter sind zwei kleine Engel platziert.
In der Kirche befindet sich eine fast 1 Meter hohe Figur einer sitzenden, silbernen Madonna mit Kind aus dem Jahr 1892. Es ist ein Geschenk der Marianischen Männerkongregation und stammt aus dem Atelier von Franz Xaver Hellner (1819-1901). Maria sitzt auf Kupferplatten.
Der barocke, eichenholzige Hochaltar in der Kirche ist 10 Meter hoch. Er zeigt dunkel gefärbte Skulpturen.
Bij het schilderij van de kruisafname van Jezus staan bezoekers stil. Dit gebeurt ook bij een schilderwerk met Maria, pasgeboren Jezus en bezoekers.
Jährlich kommt die Kölner Karnevalsgesellschaft hierher, um die Muttergottes um ihren Schutz und Segen für ihre Aktivitäten zu bitten. Auch Anhänger des Fußballvereins 1. FC Köln kommen häufig, um Marias Hilfe zu erbitten. Anwohner aus dem Stadtzentrum fürchten gelegentlich hohe Pegelstände des Rheins, dann bitten sie hier Maria um Hilfe und Schutz bei dem drohenden, hohen Wasserstand.
Mehrfach im Jahr finden in der Kapelle Feiern in lateinischer Sprache statt, bei denen vom “Frauen-Chorsolschola” gesungen wird.
Ab dem 8. September, dem Fest der Geburt Mariens, beginnt ein Oktav, und während 8 Tagen wird viel gebetet und gefeiert.
Die Wallfahrtskapelle ist täglich geöffnet, jeden Tag gibt es Gottesdienste und der Ort bietet Möglichkeiten zur Beichte.
ERHÄLTLICHKEIT
Der Wallfahrtsort St. Maria in der Kupfergasse liegt im Zentrum von Köln und gehört zum Erzbistum Köln.
Adresse: Schwalbengasse 1, 50667 Köln.
Aktuelle Informationen finden Sie unter www.kupfergasse.de.
ERLEBNIS
Heute ein Besuch im Marienheiligtum von Köln, das in der Innenstadt liegt. Dies ist das Herz der Marienverehrung in der Bistumsstadt am Rhein. Dieses Herz zu spüren ist das Ziel meines Besuchs in “St. Maria in der Kupfergasse”. Wenngleich diese große Stadt für den Dom bekannt ist und Maria dort oft zu sehen ist, geht es mir um das Marienheiligtum in der Altstadt.
Bei der Ankunft lese ich auf einem Stein “Beten Sie nicht vorbei, ohne ein “Ave” zu beten”. Das ist ein treffendes Willkommen, passend für Maria und für mich. Ich beginne mit einigen Ave Maria und gehe dann zum Vorhof.
In der Fassade, ganz oben, ist eine Darstellung von Mutter Maria und Kind. Was für eine Höhe! Dafür muss ich wohl den Hals strecken!
Vervolgens ga ik naar binnen, zie vele kaarsjes branden. Mij wordt verteld dat hier per week zo’n 5000 kaarsen worden aangestoken voor dank aan en hulp van Maria. Wat een lichtbronnen! Een mooi, donkerbruin retabel trekt de aandacht, dit is het hoogaltaar. Maria is omringd door engelen en stijgt op naar de hemel. In de ruimte branden lampen en de muren zijn vrij kaal.
Ich sehe die thronende Madonna mit Kind. Es ist ein silbernes Kunstwerk aus dem Jahr 1892 des deutschen Künstlers Franz Xaver Hellner. Es stammt von der “Marianische Männerkongregation 1608 Köln”.
In der Kirche stehe ich etwas länger bei einer Ikone von Maria mit Kind. Was für besondere Menschen mit großen Qualitäten Künstler doch sind!
In einer Ecke steht auf einer Konsole eine Darstellung der gekrönten Maria und des Kindes. Die Gottesmutter hält ihr Kleines auf dem hinteren Arm und in der linken Hand hält sie ein Zepter.
Daarna kom ik in de ruimte die ik het liefst wil zien om Maria te aanschouwen. Achter een stevig traliewerk met gouden versieringen staat de Zwarte Madonna. Dit is de Loretokapel. Ik waan me weer in het Italiaanse bedevaartsoord Loreto. Maria en Jezus zijn gekroond en Maria heeft rond haar hoofd een krans met 12 gouden sterren. Aan weerszijden van Maria en Kind zijn putti geplaatst. Als ik het goed zie, heeft Maria de ogen op de bezoekers gericht, draagt haar Kind op de linkerarm en in de rechterhand heeft Zij een scepter. Maria en Kind zijn feestelijk gekleed met lange gewaden. Het voelt als een groot geschenk hier te mogen zijn! Dit is de plek voor een volgende Weesgegroet. Dank U, Maria!
UMGEBUNG
Der Dom ist in der Nähe der Wallfahrtskirche mit Kapelle in der Kupfergasse; das bedeutet etwa 5 Minuten Fußweg.
Auch sind in Köln Kirchen zu besuchen, wie von St. Maria in Lyskirchen, An Lyskirchen 10, 50676 Köln, St. Mariä Himmelfahrt, Marzellenstrasse 32, 50668 Köln und die St. Ursula Kirche, Ursulaplatz 24, 50668 Köln.
Der Aachener Dom verlassen und im Kölner Dom ankommen bedeutet, 80 km nach Nordosten zu fahren.
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