Geschichte
Die Geschichte des Heiligtums reicht bis ins Jahr 636 zurück. Eine Legende erzählt... Bei hereinbrechender Dämmerung erscheint plötzlich die Gottesmutter den betenden Gläubigen. Sie sagt ihnen, sie sollen ans Ufer gehen, wo sie ein besonderer Besuch erwartet. Ein seltsames kleines Boot ohne Besatzung fährt in die Flussmündung, an der sich heute der Hafen von Boulogne-sur-Mer befindet. In dem unbemannten kleinen Schiff liegt eine 140 cm große Statue der Gottesmutter mit dem Kind Jesus auf dem linken Arm, die von Licht umgeben ist. Das kleine Fahrzeug wird von übernatürlichen Kräften gesteuert. Entlang des Ufers sehen viele Menschen das kleine Boot. Als das kleine Schiff am Ufer ankommt, nehmen die Menschen die Holzstatue aus dem kleinen Fahrzeug und bringen sie zur Kapelle in der Oberstadt. So ist das Heiligtum von Boulogne-sur-Mer entstanden. Leider ist die kleine Statue verloren gegangen.
Die Legende besitzt Merkmale eines Wunders von Omer (ca. 600–ca. 670), auch Omaar oder Audomarus genannt, der sich vorübergehend in Boulogne aufhält und später heiliggesprochen wurde. Ein junger Geistlicher aus dem Gefolge von Omer missachtet das Verbot, am Fluss entlang zu spazieren. Anschließend nimmt er das Ruderboot des Fährmannes. Plötzlich bricht ein Sturm los. Das Unwetter treibt das kleine Boot auf offene See. Der junge Mann befindet sich in Not und bereut den begangenen Fehltritt. Der junge Geistliche fleht um Hilfe. Dann beruhigt sich das Meer und das kleine Fahrzeug bringt ihn zurück nach Boulogne. In der Hagiographie von Omer wird diese Geschichte im 8. Jahrhundert erwähnt.
In de loop van de jaren neemt de belangstelling voor het beeld van Maria toe en in 1090 wordt een kerk gebouwd die de kapel vervangt. In 1216 wordt hier begraven gravin Ida van Boulogne (±1160-1216). In 1212 wordt van een bedevaart melding gemaakt en het dan aanwezige Mariabeeld is uit de 2e helft van de 12e eeuw. De bedevaartplaats kent van de 13e tot in de 16e eeuw een grote bloei en pelgrims uit heel Europa komen naar Boulogne. Het zijn niet alleen monarchen en edelen, maar ook armen die het heiligdom bezoeken. In die tijd wordt Boulogne ook genoemd de stad van “Onze-Lieve-Vrouw”, vanwege de bedevaarten naar Maria in de stad. De graven van Boulogne hanteerden de slogan “In de strijd om Onze-Lieve-Vrouw”, als zij ten strijde trokken. De neringdoenden hebben profijt van de bedevaarten en zij genieten meer inkomsten dan de vissers.
Ab 1544 lässt das Interesse an den Pilgerfahrten nach. Dies liegt an einer Pandemie, die viele Opfer fordert, und Söldner des englischen Königs Heinrich VIII. (1491-1547) plündern die Kirche und bringen die Marienstatue nach England. Nach Beratung kehrt die Statue später zurück. Im Jahr 1567 zerstören Hugenotten die Kirche. Die Marienstatue wird von Jehan de Frohart (geboren ca. 1540), Herr von Honvault, geraubt. Er heiratet etwa 1560 Madaleine de Marsille (geboren ca. 1540), und diese Frau ist katholisch. Sie rettet die Statue vor der Zerstörung. Im Jahr 1607 wird die Statue nach 40 Jahren zurückgegeben.
Am 27. Dezember 1793, während der Französischen Revolution (1789-1799), werden die Kirche und die Marienstatue verbrannt. Vom Bildnis blieb nur ein Teil der Hand übrig. Heute befindet sich dieses Stück in der Kathedrale, die im 19. Jahrhundert auf den Überresten der zerstörten Kirche errichtet wurde.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts tritt eine Wende ein. Im Jahr 1820 wird die Kathedrale vom Priester/Architekten Benoît-Agathon Haffreingue (1785-1871) entworfen. Im Jahr 1827 beginnt der Bau der Kathedrale und im Jahr 1870 ist das Bauwerk fertiggestellt. Hoher Besuch gibt es im Jahr 1853, als Kaiserin Eugénie de Montijo (1826-1920), die im selben Jahr mit Kaiser Napoleon III. (1808-1873) verheiratet war, den Wallfahrtsort besucht. Im Jahr 1854 findet die erste Prozession in der Stadt statt. Die Marienstatue, die hoch auf der Kuppel steht, wird im Jahr 1857 geweiht. Im Jahr 1866 wird die Kirche gesegnet. Die Kirche erhält im Jahr 1879 den Ehrentitel Basilika. Die Krönung der Statue der fahrenden Maria findet im Jahr 1885 statt.
Im Jahr 1938 wurde in Boulogne vom 20. bis 24. Juli ein Marienkongress organisiert, an dem 200.000 Besucher teilnahmen.

Das Bild der fahrenden Maria besucht in der Periode 1943-1948 viele Orte in Frankreich. Vier Reproduktionen des Gnadenbildes von Maria kommen auf einzelnen Festwagen in vielen Städten und Regionen. Insgesamt sind so um die 16.000 Pfarreien von einem Marienbild besucht. Hierzu sind über 100.000 Kilometer zurückgelegt worden. Der Grund der französischen Tournee des Marienbildes, mit der Bezeichnung “Unsere Liebe Frau der Großen Rückkehr”, ist es, Interesse und Begeisterung zu wecken in der Periode der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs (1940-1944). Die Laienbewegung “Katholische Aktion” hat für die ganze Tour gesorgt.
Wallfahrtsort
Das heutige Heiligtum von Boulogne wurde im 19. Jahrhundert erbaut und bietet Blick auf den Fluss Liane und den Ärmelkanal.
In der neu klassizistischen/neu Renaissance Kathedrale steht das verehrte Bild der Unser Lieben Frau. Die Abbildung ist über 1 Meter hoch und stellt eine sitzende Maria mit dem Kind Jesus im linken Arm dar.
Die Krypta des großen Bauwerks ist riesig mit vielen Säulen und jede Menge religiöser Kunst.
Die Kathedrale ist täglich geöffnet.
ERHÄLTLICHKEIT
Boulogne-sur-Mer liegt am Ärmelkanal im Nordwesten von Frankreich.
Die Adresse der Kathedrale unserer Lieben Frau ist
Parvis Notre Dame 2, 62200 Boulogne-sur-Mer.
Aktuelle Info ist zu finden auf dem Medium
www.boulonnaisautop.com
ERLEBNIS
Die hochgelegene, jahrhundertealte Stadt ist von weitem zu sehen und die Kathedrale ragt über alle Gebäude hinaus. Die hohe Spitze reicht bis zu mehr als 100 Metern.
Ich parkiere das Auto und gehe zu Fuß nach oben, um zum imposanten Gotteshaus zu gelangen. Dort habe ich eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt, den Hafen, den Fluss und die weite Umgebung.
Vervolgens ga ik de kathedraal in van Onze-Lieve-Vrouw van de Onbevlekte Ontvangenis. Even later sta ik bij het beeld van Onze-Lieve-Vrouw van Boulogne. Het voelt als een voorrecht hier te mogen zijn. Wat een geschiedenis heeft deze plaats! Als ik achterin de kerk kom, sluit ik de ogen en denk aan de historie van dit heiligdom. Wat een belevenissen van goed tot kwaad met verering en verwoesting. In de kathedraal lees ik een tekst van de grote terugkeer van het Mariabeeld dat in 1943 een rondgang door Frankrijk heeft gemaakt. Tijdens de rondgang in de kathedraal zie ik de hand van het door brand verloren gegane Mariabeeld. Hier word ik stil van.
Nachdem ich in der Kathedrale gebetet habe, gehe ich in die Unterstadt und komme zum Fluss Liane, um spazieren zu gehen. Viele kleine Boote liegen am Ufer. Dann schaue ich nach oben und sehe die Kathedrale…
UMGEBUNG
In Boulogne-sur-Mer sind auch der Hafen und der Strand einen Besuch wert. In der Nähe der Stadt liegen die Hafenstädte Calais 25 km und Dünkirchen 75 km entfernt. Die flämische Küste ist nicht weit und der Badeort De Panne liegt 100 km entfernt.
Von Dieppe nach Boulogne-sur-Mer bedeutet 144 km Reise nach Norden. Im Zentrum der Hafenstadt, die im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) stark gelitten hat, steht die der Heiligen Jakobus geweihte Kirche. Das große Gebäude wurde über Jahrzehnte hinweg, nämlich vom 13. bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, fertiggestellt. Die Kirche liegt am Weg zum spanischen Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Seit 1840 ist das Kirchengebäude ein Denkmal.
In der Kirche zu Dieppe sind viele Statuen zu sehen, darunter einige von Maria. In dem großen Gebäude hängen Gemälde mit Darstellungen unter anderem von Maria, die ihre Nichte Elisabeth trifft. Bunte Glasfenster zeigen Szenen aus dem Leben der Gottesmutter.
~~~









