Maria-
Kamer

Pilgerfahrt

Im Abschnitt “Pilgerfahrt” werden erwähnt:
Geschichte
bekannte Wallfahrtsorte
-Netzwerk großer Wallfahrtsorte
-zinggeving
Unterwegs
Vorbereitung
danken
Atmosphäre
Individuell oder zusammen
Gefühl
Riten
-Kultur gegen Atheismus
- zurück nach Hause

Geschichte

Auf Wallfahrt gehen bedeutet, in die Fußstapfen unzähliger Pilger zu treten, die den Weg zu Maria gefolgt sind. Es bedeutet, sich weltweit mit Gläubigen von damals und heute zu verbinden. Auf Wallfahrt gehen ist unabhängig stark, wenig oder gar nicht glauben und ist nicht an eine Religion gebunden. Es bedeutet, sich auf eine Reise zu begeben. Wallfahrten zu einem Treffpunkt mit Maria gibt es schon seit Jahrhunderten. Ein Erscheinungsort wird meist zu einem Wallfahrtsort, wie zum Beispiel bei Fatima (1917) und Lourdes (1858). Auch der Ort, an dem ein Marienbild gefunden wurde, wird mehrmals zu einer Wallfahrtsstätte, wie unter anderem in Scherpenheuvel (1604) geschehen.

Seit dem 8. Jahrhundert gibt es Wallfahrten im deutschen Bayern, einem echten Marienland. Maria wird auch die Herzogin von Bayern genannt.

Bekannte Wallfahrtsorte

Ein Wallfahrtsort spricht verschiedene Gruppen von Menschen an, sowohl junge als auch alte Menschen, Gläubige und Nichtgläubige, Religiöse und hoch- und niedrigrangige Geistliche.

Wallfahrtsorte, wie Fatima, Lourdes, La Salette, Montichiari, Loreto, Medjugorje, Banneux, Beauraing, Heroldsbach, Marienfried, Marpingen, Altötting, Mariazell, Handel, Heiloo, Meersel-Dreef und Scherpenheuvel, sprechen viele stark an.

Netzwerk großer Wallfahrtsorte

Im Jahr 2003 wurde “Le Réseau Marial Européen” (“Das Europäische Mariennetzwerk”) gegründet, dem sich über 20 Heiligtümer in Europa anschließen, darunter Altötting (Deutschland), Banneux (Belgien), Brezje (Slowenien), Fatima (Portugal), Loreto (Italien), Lourdes (Frankreich) und Mariazell (Österreich). Ziel der Kooperation ist die Förderung von Begegnungen und Austausch, wobei die Kraft eines Wallfahrtsortes mehrmals Gesprächsgegenstand ist, um weiterhin Pilger zu empfangen. Initiator der Organisation ist der Franzose Jacques Perrier (geb. 1936), Bischof von Tarbes-Lourdes (1998–2012).

Sinngebung

Van oudsher ist eine Pilgerfahrt eine Suche nach dem Sinn des Lebens. Millionen besuchen einen Wallfahrtsort und kommen zurück. Diese Menschen haben Bedürfnis nach etwas Greifbarem und das ist ein Wallfahrtsort. Es scheint, dass viele auf der Suche nach Vermittlung sind und Not an einer höheren Macht haben. In einem marianischen Wallfahrtsort kommen Menschen zusammen, um Sinngebung in ihrem Leben zu erfahren. Immer wieder kommt in einem marianischen Wallfahrtsort ein Gefühl bei Maria zum Ausdruck. Mehrmals betrifft dies, auf die eine oder andere Weise Kontakt zu bekommen mit etwas Übernatürlichem, um zu einer besseren Sinngebung des Lebens zu kommen. Menschen kommen auf einem Wallfahrtsort zusammen, um bei Maria zu sein. Dazu verlassen sie die kühle Umgebung einer säkularisierten Welt und suchen die Wärme bei Unserer Lieben Frau in einem willkommenen Kontext und nicht in einer Welt, in der Glaube kein allgemeines Gut ist.

Bild von Maria in der Nische der Grotte von Lourdes

Beim Pilgern gibt es ein Ziel. Aufbruch zu einem Wallfahrtsort ist unterwegs sein, um irgendwo anzukommen. Diese Strecke hat für den Pilger eine Bedeutung. Auf Wallfahrt gehen berührt nämlich das Innere und bringt Begegnung, Ruhe und Besinnung. Dadurch erhält eine Pilgerfahrt Sinnhaftigkeit. Die Reise zu und das Erreichen eines Marienwallfahrtsortes fügt dem Leben Mehrwert hinzu.

Eine Pilgerreise unternehmen und Sinn erfahren, kann auch dazu führen, sich im Glauben zu vertiefen. Die religiöse Bedeutung einer Pilgerreise ist sehr subjektiv. Bei dem einen ist sie ein relevanter Faktor und bei dem anderen überhaupt nicht. Fakt ist aber, dass eine Pilgerreise einen Menschen verändern kann.

Heiligtümer und Erscheinungsorte sind über viele Jahre hinweg als Orte mit einer hohen Dichte von Mariens Gegenwart bekannt geworden. Beispiele hierfür sind unter anderem die Grotte von Lourdes und der Berg von Medjugorje; Orte, an denen Maria mehrmals erschienen ist. An solchen Orten sind es die Geschichte und der gegenwärtige Kontext für Gebet, Sinnfindung und Besinnung, die Pilger dorthin ziehen. So ergeht es auch mir. Eine Pilgerreise zu Fuß ist ein Mittel, um Werte im Leben zu erfahren, wie Einfachheit, Anstrengung und Stille.

Unterwegs

Auf Pilgerreise gehen ist verbreitet und jährlich für Millionen von Menschen. Es ist dann die Heiligste Jungfrau Maria zu besuchen und Ihr zu begegnen. Auf Pilgerreise gehen ist, der Jungfrau Maria nahe kommen zu dürfen. Denn bei der Pilgerfahrt steht das Erleben bei Maria im Mittelpunkt. Zu einer Begegnung mit der Gottesmutter ist der Pilger unterwegs. Dieses Unterwegssein ist ein wesentlicher Bestandteil der Pilgerreise, um zu einer Begegnung mit Maria zu kommen. Den Weg zu einem Wallfahrtsort erlebe ich als ein geistliches, tief berührendes Vorspiel.

Ort der Erscheinungen in Beauraing

Auf Wallfahrt gehen bedeutet, sich irgendwohin zu begeben, wo ein oder mehrere wundersame Ereignisse stattgefunden haben. Ein Wallfahrtsort ist ein Kontaktort mit der Gottesmutter, wodurch Erlebnisse erfahren werden. Anschließend wird die Erfahrung mit nach Hause genommen. Eine Wallfahrt bedeutet, im Leben zurückzugehen, um Beziehungen zur eigenen Umwelt und zu Maria besser in Ordnung zu bringen. Der Pilger sucht wiederholt nach dem Sinn des Lebens. Es handelt sich dann um den Wunsch, Unterstützung zu erfahren, indem die eigenen Gedanken schweifen gelassen werden, Bilder gesehen und Volksfrömmigkeit erlebt werden. Es ist dann das Gefühl, ihre Geborgenheit geboten zu bekommen. Der Sinn der Existenz wird durch die erlebte Spiritualität oftmals nachdrücklich erfahren. Suchende Menschen wünschen sich Sinnhaftigkeit in ihrem Leben. Sie können sich Fragen stellen, wie:
was bedeute ich für mich selbst?
-Was bin ich für andere?
Was bedeutet dieser Tag für mich?
Welchen Weg werde ich einschlagen?
Was kann ich für Maria tun?
Eine Pilgerreise ist vor allem eine Reise, bei der Besinnung eine große Rolle spielen kann. Durch Besinnung kann Mystik erfahren werden. Auf den Pilger kann die erfahrene Stille und Ruhe als heilende Wirkung gelten.
Der Pilger ist auf dem Weg, seine eigene Route bald zu finden. Auch wenn es noch ein langer Weg ist.

Vorbereitung

Um eine Pilgerreise anzutreten, ist eine gewisse Vorbereitung notwendig. Hierbei sind Fragen zu stellen und darauf Antworten zu finden. Durch diese Fragen und Antworten gibt der Pilger der Reise mehr Erfolgsaussichten.
Fragen sind unter anderem:
Warum auf Pilgerfahrt?
Wohin geht die Pilgerreise?
Mit welchen Absichten auf den Weg machen?
-Wie im Gebet sein?
-Wie auf Reise gehen?
Wie durchzuhalten?

Vielen Dank

Auch ihre Besucher sind bei Maria, um ihr für gewährte Gnaden zu danken. Dieser Dank kann sich unter anderem beziehen auf: eine Arbeitsstelle behalten, die Liebe der Nächsten erfahren, eine Prüfung bestanden, eine Operation gut überstanden oder sich wieder wohl fühlen. Pilger finden bei Maria Heil und Trost. Des Weiteren ist es für mich eine erneute Danksagung an Maria für das Schöne, das ich im Leben erfahren darf. Durch Begegnungen mit unserer Lieben Frau bemerke ich Wachstum im Leben.

Atmosphäre

In einem Wallfahrtsort, der Maria gewidmet ist, erlebe ich immer eine besonders angenehme Atmosphäre. Das finde ich auffallend schön, da jeder Wallfahrtsort anders ist. An einem Ort wird nur gebetet, an einem anderen wird viel gesungen und es gibt Heiligtümer mit Prozessionen.

In einem kleinen Wallfahrtsort erlebe ich eine intime Atmosphäre. Besucher empfinden große Intimität, sagen sie mir, wie es nur in einem kleinen Heiligtum spürbar ist. Die Kleinheit, zum Beispiel nur einer Kirche mit einem Gnadenbild oder einer Grotte mit dem Bildnis Mariens, berührt mich tief. Allein oder zu wenigen bei Maria an einem Wallfahrtsort zu sein, gibt Gedanken, in aller Ruhe das eine oder andere vom Leben vorbeiziehen zu lassen. Es ist dann, in Stille zu beten und nachzudenken.

Der Besuch eines großen Marienwallfahrtsortes ist anders, wenn viele gemeinsam beten oder eine Feier besuchen. Es ist dann ein gemeinsames Unterwegssein zu unserer Lieben Frau. Sich zurückzuziehen, um im Stillen zum Gebet zu Maria zu kommen, sehe ich häufig geschehen und das tue ich selbst auch.

Einzeln oder zusammen

Eine Wallfahrt zu machen und in einem Marienwallfahrtsort anzukommen bedeutet, zusammenzukommen, denn eine Wallfahrt ist ein kollektives und/oder individuelles Glaubenserlebnis. Denn die Gottesmutter bringt die Menschen zusammen. Dies verschafft den Pilgern einen herzlichen Empfang und eine angenehme Atmosphäre. Die Menschen erfahren Verbundenheit miteinander und mit Maria. Der Aufenthalt in einem Wallfahrtsort gibt dann auch Ermutigung für das weitere Leben.

Während einer Pilgerreise kommen Menschen mehrmals mit anderen in Kontakt. Sie erzählen über ihre Vergangenheit und finden ein offenes Ohr beim Teilen dessen, was sie beschäftigt.

Gefühl

Während einer Pilgerreise wächst die Sehnsucht nach Maria. Das Gefühl, Kontakt mit unserer Lieben Frau zu haben, nimmt allmählich zu. Der Pilger und die Jungfrau Maria haben daher etwas miteinander. Es besteht Anziehungskraft. Dies ist zum einen das Gefühl, mütterlich empfangen zu werden, und zum anderen, Unterstützung zu erfahren. Es können unter anderem auch Heil, Einfachheit, Kraft und Trost sein, die empfunden werden. Dabei werden Trauer geteilt und Dank an Maria ausgesprochen. Es besteht dann ein großes Vertrauen zwischen der Gottesmutter und dem Pilger, um viel zu teilen und zu empfangen. Dies ist faszinierende Volksfrömmigkeit von hohem Wert für das Wohlergehen des Pilgers.

Unsere Liebe Frau von Lebbeke, Trösterin der Betrübten

Besucher eines Wallfahrtsortes empfinden ein besonderes Gefühl. Dies liegt unter anderem am Anlass, Maria zu besuchen. Pilger nehmen auf der Wallfahrt einen Rucksack mit, und das nicht nur im wörtlichen, sondern auch im übertragenen Sinne. Pilger tragen einen mentalen Rucksack, in dem allerlei Vorkommnisse aus der Vergangenheit aufbewahrt sind. Dies kann bei dem einen eine Krankheit sein und bei dem anderen ein Streit, ein Verlust oder ein Unfall. Dies sind für die Person heftige Ereignisse, die sie erlebt hat. An einem Wallfahrtsort können bestimmte Vorkommnisse mit Maria geteilt werden. Indem sie Maria Aspekte aus der Vergangenheit vortragen, wie Schmerz, Trauer, Verrat, Krankheit oder Sorgen, hoffen die Pilger, Kraft zu erhalten, um diese Vergangenheit tragen zu können. Dieser Glaube an Maria vermittelt ein besonderes Empfinden.

Elke keer ontvang ik een vreugdevol gevoel te zien wat Maria in een bedevaartplaats bij mij en de pelgrims teweeg brengt. Verder heb ik enorm veel bewondering voor degenen die zich inzetten in een Mariaal oord voor zieken en ouderen, zoals in Lourdes. Zonder hen is het voor heel wat mensen niet haalbaar naar een bedevaartsoord te gaan. Mensen die van anderen afhankelijk zijn, willen ook hun gevoel met Maria delen.

Rituale

Wallfahrten gehen einher mit Ritualen, wie Singen, Beten, im Umzug mitgehen und Kerzen anzünden. An vielen Wallfahrtsorten werden diese seit Jahrhunderten an folgende Generationen weitergegeben. Dadurch nimmt die Marienverehrung seit Jahrhunderten einen wichtigen Platz in der Gesellschaft ein. Die Marienverehrung hat im Laufe der Zeit Bestand gehabt, weil die Gottesmutter sowohl zur himmlischen als auch zur irdischen Welt gehört; sie nimmt also einen einzigartigen Platz bei vielen ein. Dies wird verstärkt durch die Erfahrung eines offenen Ohrs bei Maria.

Ein Ritual beinhaltet auch das Opfern an unsere Liebe Frau, wie silberne und wächserne Gegenstände, Abbildungen, Votivbilder, Kinderzeichnungen und andere Dankbekundungen, darunter Ex-votos mit meist Datum, Namen und Dankeswort auf einer Tafel.

Als Erinnerung an eine Pilgerfahrt wurden unter anderem Pilgerhefte und Fähnchen angefertigt. Diese Tradition reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Für mich sind die Erinnerungen in erster Linie schöne Gedanken, die ich lange in Ehren halte, sowie mitgebrachte Kerzen und Figürchen, Rosenkränze, Fotos und Heftchen. So wird die Pilgerfahrt zu Hause mehr als einmal neu erlebt.

Bilder von Maria und Giannetta in der Basilika von Caravaggio

Auf einer Pilgerreise ist das Beten des Rosenkranzes und die Teilnahme an vielfältigen, besonders schönen Aktivitäten, wie zum Beispiel einer Eucharistiefeier, einer Abendandacht und einer Kreuzwegandacht. Ebenso beinhaltet es, das Glaubensgefühl mit anderen zu teilen und an einer Lichterprozession mit vielen Kerzen teilzunehmen. Das Ansehen von Lichtern erinnert mich daran, dass jeder etwas Licht gebrauchen kann. Zudem finde ich es besonders, verschiedene Orte zu besuchen, die stets Botschaften von Maria übermitteln. An jedem Ort gibt es viel zu sehen, zu hören und zu erleben von und mit der Gottesmutter. So bereichern Begegnungen mit Maria mein Denken und Handeln. Eine Pilgerreise kann jedoch auch ein ganz anderes Erleben sein, wie zum Beispiel das Erfahren von Stille und das zur Besinnung kommen. Eine Pilgerfahrt kann daher auch das Ziel haben, zur Ruhe kommen zu wollen und den “tieferen Ich” besser kennenlernen zu wollen. Dies kann durch eine lange Wanderung oder das Erleben der Ruhe an einem Wallfahrtsort geschehen, das Leben zu überdenken und mit der Gottesmutter zu teilen. So kommt man mit sich selbst mehr ins Reine, darf Kraft und Inspiration empfangen, um weiterzugehen. Wie wertvoll es ist, solch große Liebe zu erfahren und in jedem Marienort den eigenen Charme zu entdecken.

Veel mensen leven op door in een Marien Wallfahrtsort zu verweilen und dann zu einem Marienbild zu beten. Dann geschieht ein Wunder und dadurch wird mehr Lebensfreude erfahren.

Kultur gegen Atheismus

Vele bedevaarten naar een Maria-oord blijken opvallend goed bestand te zijn tegen de ontkerkelijking en ook tegen de aantasting van het geloof in Onze-Lieve-Vrouw. Het aantal bezoekers aan plaatsen zoals Scherpenheuvel, Medjugorje, Loreto, Covadonga, Fatima, Lourdes, Kevelaer en Heiloo blijkt niet of nauwelijks af te nemen. Hieruit volgt, dat bedevaartgangers tijd blijven vinden en steeds geld willen besteden om individueel of in groep op bedevaart te gaan. Zij ervaren de pelgrimage betekenisvol en zingevend. De pelgrim ziet meermaals de bedevaart als een middel geestelijk bij te tanken en impulsen te ontvangen. Het is dan ook Maria danken voor energie, genezing, gevoel, kracht, troost, veiligheid en vriendschap. Een mariaal bedevaartsoord is een baken van geloof in Onze-Lieve-Vrouw en vormt. In tijden van ontkerkelijking is een bedevaartplaats een cultuur tegen het atheïsme. Opmerkelijk is dat in landen met steeds meer ongelovigen, zoals België, Duitsland, Frankrijk en Nederland mariale oorden veel worden bezocht.

Traditionell ist eine Pilgerfahrt eine Wallfahrt und ist enorm beliebt bei Gläubigen. Es gibt zahlreiche Wallfahrtsorte und folglich gibt es eine große Auswahl, um eine Pilgerfahrt zu unternehmen. Die Wahl basiert auf der Verehrung eines Heiligen, und oft ist dies Maria. Die persönliche Präferenz führt einen Pilger zu einem begehrten Ort. Bis vor kurzem wurde eine Wallfahrt oder Pilgerfahrt oft von einem Gläubigen unternommen. Diese Situation hat sich geändert, da immer mehr Nichtgläubige eine Pilgerfahrt unternehmen.

Immer mehr werden Wallfahrten zu Pilgerfahrten oder Pilgerreisen. Auf einer solchen Reise ist der Pilger meist mit dem Fahrrad, zu Pferd oder zu Fuß unterwegs. In den letzten Jahren nimmt das Interesse zu, eine Pilgerreise zu einem Ziel zu unternehmen. Dabei wird das Unterwegssein als wichtiger erachtet als das Sein am Ankunftsort. Die Religion des Pilgers spielt dabei keine Rolle; eine Reise unternehmen und nicht gläubig sein, kommt immer häufiger vor. Diese Reise ist eine kulturelle Reise oder das Zurücklegen einer Route, um mehr mit sich selbst im Denken zu sein. Wenn es Glauben beim Pilger gibt, dann ist es eher das Nachdenken während des Unterwegsseins. Eine solche Pilgerreise ist dann keine Wallfahrt zu einem Ort, an dem Maria erschienen ist oder wo Sie oder ein anderer Heiliger verehrt wird. Eine Pilgerreise ist eine persönliche, spirituelle Suche nach dem, was als “heilig” angesehen wird, aber kein Heiligtum ist. Dabei sind keine religiösen Motive vorhanden. Auffallend ist, dass Wallfahrtsorte auf den Trend des Ziehens und Unterwegsseins eingehen. Ein Wallfahrtsort bietet sich dann als Pilgerort an und hofft, mehr Interesse zu wecken. Der Unterschied zwischen der Bedeutung einer Pilgerreise und der einer Wallfahrt verwässert daher auch.

Zurück nach Hause

Nach dem Besuch eines Wallfahrtsortes geht es zurück nach Hause. Das Gebet zur Gottesmutter findet auch auf der Rückreise statt, denn die gesamte Pilgerfahrt umfasst die Vorbereitung, die Hinreise, den Besuch, die Rückreise und die Rückschau.

Die Rückreise erfolgt mit gutem Gefühl, denn manch einer erfährt, dass Maria hilft, indem sie heilt, Kraft gibt und innere Freude bereitet. Während einer Wallfahrt geschehen so viele Wunder. Durch die Wallfahrt zu Maria sind langwährende Erinnerungen geboren.

Zurückzudenken an den Besuch eines Wallfahrtsortes lässt einen Film im Kopf vorbeiziehen. Der Pilger hat erfahren, dass Pilgern zu einem Marienort bedeutet, Maria einen Platz im Licht zu geben. Dies ist die Folge davon, Ehrfurcht vor der Frau zu haben, die durch ihr Glaubensleben enorm hart für das Wohl der Menschen gearbeitet hat. Hierdurch ist Maria ein starkes Vorbild für viele, die Sie als Vorbild nehmen.

Ich komme nach Hause und habe das Gefühl, dass das Licht bei Gedanken an Maria brennt.

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Datum der Erstveröffentlichung: 6. Mai 2021
Datum der letzten Änderung: 26. Februar 2026
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